Prozessmapping


Prozessmapping

Prozessmapping Definition

Unter Prozessmapping versteht man eine effektive Methode zur Optimierung von Prozessen. Dabei kann jede Aktivität im Unternehmen oder im unmittelbaren Arbeitsumfeld als Prozess, bzw. als Lieferanten-Kundenbeziehung entlang der Wertschöpfungskette betrachtet werden. Bei der Anwendung der Prozessmapping Methode werden Prozessabläufe häufig als Flussdiagramm visuell dargestellt, analysiert und im Anschluss mit der Turtle Methode (Wer macht was, wann, wie und womit und wer muss informiert werden?) neu gestaltet. Dieses einfache Werkzeug hilft Motivation, Kreativität und Innovationskompetenz der Mitarbeiter aktiv zu fördern, einfach und effizient operative Abläufe zu visualisieren und potentielle Engpässe zu erkennen. Am wichtigsten ist jedoch, daß sowohl Transparenz als auch eine gemeinsame Sichtweise auf den Prozess hergestellt werden und der Fokus auf enthaltene Probleme und Ursachen gelegt werden kann. Somit werden Durchlaufzeiten verringert, Verschwendung, Wartezeit und Mehrfacharbeit wird vermieden und konkrete Resultate können unmittelbar umgesetzt werden: das Ergebnis eines Prozessmapping ist ein von allen Beteiligten getragener Maßnahmenkatalog mit Verantwortlichkeiten und konkreten Terminen zur Problembeseitigung.

Prozessmapping Ziele

  • Visualisierung der operativen Abläufe am Arbeitsplatz
  • Erkennen von Schwachstellen und Verschwendung
  • Verringerung von Durchlaufzeiten und Einsparung von Kosten
  • Verbesserung der Qualität von Produkten und Dienstleistungen.
  • Steigerung der Effizienz durch Vermeidung von Fehlerwiederholungen
  • bessere Teamarbeit und Motivation,
  • Identifikation der Beteiligten mit Prozess und Aufgabe
  • Gemeinsame Erarbeitung einer Maßnahmenliste zur Verbesserung der erkannten Verschwendung
  • Abteilungs- und unternehmensübergreifende Kommunikation bezüglich Prozesszielen und Schnittstellen
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