RPZ Unfug


Die RPZ ist in der FMEA das wichtigste Instrument zur Klassifikation des Risikos. RPZ-Werte entscheiden darüber, ob ein Risiko akzeptiert werden kann oder ob dagegen Maßnahmen ergriffen werden müssen. Damit kommt der RPZ eine besondere, auch haftungsrechtliche Bedeutung zu. Da die RPZ einfach nur Zahlen zwischen 1 und 1000 sind scheint dem Verfahren der RPZ-Bewertung eine Art mathematische Abgesichertheit zuzukommen. Praktiker kennen jedoch die Probleme bei der Vergabe der Einzelfaktoren für Bewertung, Auftreten und Entdeckung. Es ist oft nicht zu begründen, ob und warum man sich für eine Fünf oder Sechs entscheiden soll. Da bekommt mancher dann schon Bauchgrimmen bei dem Gedanken an die Aussagekraft der resultierenden RPZ. Aber am Schluss, wenn die RPZ vorliegen, ist alles wieder vergessen und man rechnet schöne Statistiken aus. Dies ist ein haarsträubender Unfug, was ich im folgenden beweisen werde. Im Anschluss werde ich ein plausibles und auch mathematisch stichhaltiges Modell der Risikobewertung als Alternative vorstellen.

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